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Zubehör für Drehmaschinen

Mit dem Kauf der ersten Drehmaschine stellt sich auch die Frage nach geeignetem Zubehör. Hier muss man unterscheiden zwischen den Werkzeugen und Hilfsmittel die regelmäßig benötigt wird und denen die nur für bestimmte Verwendungszwecke verwendet werden.
Dieser Artikel soll die Grundausstattung einer Drehmaschine für den regelmäßigen Einsatz thematisieren.

 

  1.  Drehmeißel | Drehstahl
  2.  Bohrfutter 
  3.  Bohrer 
  4.  Weiche Backen 
  5.  Zentrierspitze 

Drehmeißel | Drehstahl

 

Die wohl wichtigsten Werkzeuge an einer Drehmaschine stellen die Drehmeißel dar. Diese gibt es in verschiedenen Formen, Ausführungen und Schneidstoffen. Drehmeißel aus HSS und Hartmetall weisen verschieden Vor- und Nachteile auf. Hier muss man abwägen, welcher Schneidstoff am besten geeignet ist. Weitere Faktoren sind die Schaftgröße und Breite des Werkzeuges. Nicht jeder Drehmeißel lässt sich an jeder Drehmaschine einsetzen.

>> Umfassende Informationen über die Wahl der richtigen Drehmeißel findest du in einem separaten Beitrag über Drehmeißel. 

 


Bohrfutter

 

Ein Bohrfutter darf an der Drehmaschine nicht fehlen. Dieses wird in den Reitstock gespannt und ermöglicht es axiale Bohrungen zu fertigen. Das besondere hierbei ist, dass sich während der Bearbeitung nicht der Bohrer dreht, sondern das Werkstück.

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Für das Auswählen eines passenden Bohrfutters musst du auf die richtige Aufnahmegröße (MK) achten. Bei vielen Hobby Drehmaschinen benötigst du MK2 oder MK3 Aufnahmen. Ebenfalls eine Rolle spielt der Spannbereich des Bohrfutters. Dieser gibt Aufschluss darüber welche Bohrer-Durchmesser du mit dem Futter spannen kannst.

Produktvorschläge für MK2 und MK3 Bohrfutter findest du hier:

*>> Bohrfutter mit MK2 Aufnahme
*>> Bohrfutter mit MK3 Aufnahme


Bohrer

 

Auch eine kleine Auswahl an guten Bohrern ist für die Arbeit an Drehmaschinen unerlässlich. Für das Abstützen von langen Werkstücken mit der Zentrierspitze, ist es beispielsweise erforderlich dieses zuvor zu zentrieren. Beim Innenausdrehen muss das Werkstück zuvor aufgebohrt werden. Es ist also durchaus ein wichtiger Punkt, gerade auch da die Auswahl der Spiralbohrer abhängig vom Werkstoff ist.

Für das Bohrfutter lassen sich gewöhnliche Spiralbohrer verwenden die im Baumarkt oder im Internet schnell gefunden sind. Zum Beispiel ein solches Set von Bosch >> *https://www.amazon.de/Bosch-25tlg-Metallbohrer-Set…
Bohrfutter haben allerdings eine begrenze Aufnahmegröße von meist 16-18mm. Größere Spiralbohrer, welche zum Innenausdrehen benötigt werden, lassen sich damit nicht spannen.

Hierfür gibt es Spiralbohrer Set’s mit MK (Morsekegel) Aufnahme. Die kannst du direkt, oder mithilfe einer Reduzierhülse im Reitstock spannen.
>> *https://www.ebay.de/itm/Gude-Bohrersatz-Bohrerset-Spiralbohrer…


Weiche Backen

 

Weiche Backen sind nötig, wenn Rundlaufgenaue Werkstücke gedreht werden müssen. Beim Spannen von weichen Werkstoffen, verhindern diese das entstehen von Macken, Kratzern und Verformungen, die durch am Werkstück entstehen können. Das kann besonders dann passieren, wenn zwischen Außendurchmesser und Innendurchmesser zu wenige Material liegt.

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Weiche Backen müssen zuvor ausgedreht und an den Spanndurchmesser des zu bearbeitenden Werkstückes angepasst werden. Dafür werden die Weichen Backen zuvor mit einem Innendrehmeißel auf den passenden Durchmesser gedreht. Wie genau das geht, wird auf dieser Seite Schritt für Schritt erklärt.
>> https://forum.zerspanungsbude.net/viewtopic.php?t=12533


Zentrierspitze

 

Die Zentrierspitze wird im Reitstock eingespannt und stützt lange Werkstücke ab. Besonders beim Spannen zwischen den Spitzen, verhindert die Zentrierspitze starke Schwingungen und Verformungen, die durch die Schnittkräfte entstehen können. Voraussetzung dafür ein Werkstück mit der Zentrierspitze abzustützen, ist das vorherige Zentrieren des Werkstückes mit einem Zentrierbohrer.

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In der Regel sind Zentrierspitzen beim Kauf einer Drehmaschine im Lieferumfang enthalten. Sollte das nicht der Fall sein, gilt hier das gleiche wie für den Kauf eines Bohrfutters. Auf die Kegelaufnahme achten!